Allergiediagnostik

Allergologie

Allergische Erkrankungen zeigen sich häufig an der Haut, können aber auch Augen, Nase, Atemwege und Alltag betreffen. Wir starten mit einer genauen Anamnese und wählen erst danach das passende Testverfahren.

Allergologische Untersuchung in der Hautarztpraxis

Testverfahren

Allergietests gezielt einsetzen, nicht ins Blaue hinein.

Ein Test ist nur dann hilfreich, wenn er zu Beschwerden, Zeitpunkt und möglichem Auslöser passt. Deshalb verbinden wir Testbefund und klinische Geschichte.

Pricktest auf einem Unterarm

Pricktestung

Für Soforttyp-Allergien wie Pollen, Milben oder Tierhaare kann der Pricktest wichtige Hinweise geben.

Epikutantest-Pflaster auf dem Rücken

Epikutantestung

Kontaktallergien auf Nickel, Duftstoffe, Konservierer oder Berufsstoffe werden über Pflastertests geprüft.

Milde Urtikaria auf dem Unterarm

Urtikaria & Hautreaktionen

Nesselsucht und Juckreiz werden nicht automatisch allergisch erklärt, sondern strukturiert eingeordnet.

Ablauf

Von der Anamnese zur relevanten Diagnose.

  1. Schritt 01

    Beschwerden erfassen

    Wir klären Symptome, Auslöser, Zeitpunkt, Beruf, Hobbys und bisherige Therapien.

  2. Schritt 02

    Test auswählen

    Prick-, Epikutan- oder Labortest werden nur bei passender Fragestellung geplant.

  3. Schritt 03

    Befund bewerten

    Positive Tests werden mit Ihren realen Beschwerden abgeglichen.

  4. Schritt 04

    Therapie planen

    Wir besprechen Vermeidung, Hauttherapie, Medikamente und weitere Schritte.

Sofort oder verzögert

Pricktest und Epikutantest beantworten unterschiedliche Fragen.

Soforttyp

Pricktest

Beim Pricktest wird nach kurzer Zeit geprüft, ob typische Sofortreaktionen auftreten.

  • Pollen, Milben, Tierhaare und ausgewählte Nahrungsmittel
  • Antihistaminika können das Ergebnis beeinflussen
  • Ergebnis wird immer mit der Vorgeschichte bewertet
Kontaktallergie

Epikutantest

Beim Epikutantest werden Testsubstanzen über Pflaster aufgebracht und später abgelesen.

  • Duftstoffe, Konservierer, Metalle und Berufsstoffe
  • Mehrere Termine zur Ablesung nötig
  • Bei relevantem Befund: Vermeidungsberatung und Allergenpass

Einordnung

Nicht jeder Ausschlag ist eine Allergie.

Hautreaktionen können allergisch, irritativ, infektiös oder entzündlich sein. Die richtige Einordnung verhindert unnötige Verbote und falsche Sicherheit.

Relevanz prüfen

Ein positiver Test zeigt zunächst Sensibilisierung. Entscheidend ist, ob er zu den Beschwerden passt.

Kontaktstoffe

Pflegeprodukte, Handschuhe, Metalle und Berufsstoffe sind häufige Auslöser von Ekzemen.

Therapie statt nur Test

Juckreiz, Ekzem oder Nesselsucht brauchen oft parallel eine wirksame dermatologische Behandlung.

„Ein Allergietest ist kein Selbstzweck. Aussagekräftig wird er erst, wenn er zur Geschichte des Patienten passt."

Dr. med. Philipp Schachtschneider

Facharzt für Dermatologie · ABD Berufsdermatologie · Allergologie

Dr. med. Philipp Schachtschneider

FAQ

Häufige Fragen zu Allergologie.

Kurze Antworten zu Ablauf, Vorbereitung und Kosten. Die konkrete Empfehlung richtet sich immer nach Ihrem individuellen Befund.

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